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Rückblick: 1. Palliativtag Castrop-Rauxel

Rückblick: 1. Palliativtag Castrop-Rauxel

 Castrop-Rauxeler Palliativ- und Hospizlandschaft hat sich am 10. September erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Wir blicken zurück. 


Die Castrop-Rauxeler Palliativ- und Hospizlandschaft hat sich am 10. September erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt, um über die Begleitung in den letzten Lebenstagen zu informieren und auf Unterstützungsangebote hinzuweisen. Zahlreiche Betroffene, Angehörige und Interessierte besuchten den „Ersten Palliativtag Castrop-Rauxel“ im Bürgerhaus, um an Vorträgen teilzunehmen und sich mit den Akteuren auszutauschen. Die Erste Beigeordnete Frau Kleff sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Lasser-Moryson und Frau Vogel vom ambulanten Hospizdienst des Caritasverbandes Castrop-Rauxel unterstrichen während der Eröffnung die Wichtigkeit des Angebotes zum Wohle von sterbenskranken Menschen und Ihrer Angehörigen. „Das ist ein Thema, dem läuft man vielleicht nicht direkt hinterher, aber es gehört in die Mitte der Gesellschaft!“, so die Erste Beigeordnete Frau Kleff.

Seit dem Jahr 2009 steht das fachübergreifende Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel in der Region für eine professionelle und ganzheitliche Versorgung unheilbar kranker Menschen am Ende ihres Lebens. Unter dem Leitgedanken „Am Lebensende an Ihrer Seite“ konnten die Besucherinnen und Besucher erfahren, welche Unterstützung und Hilfe in diesen schweren Stunden in Anspruch genommen werden kann.

In den Vorträgen informierte der Pflegedienst Rosenberger nach der offiziellen Eröffnung über die Palliativpflege im Allgemeinen und führte unter anderem aus, welche Voraussetzungen hierfür vorliegen müssen und wie die Finanzierung erfolgt. Als anerkannter Pflegedienst mit palliativer Versorgung betreut und begleitet der Pflegedienst Rosenberger jährlich mehrere hunderte Menschen auf dem letzten Lebenswerg.

Das Palliativnetzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. sowie der Palliativmedizinische Konsiliardienst führten aus, welche aktive ganzheitliche Behandlung und Betreuung von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzen Lebenserwartung durch palliative Versorgung ermöglicht werden kann. Ziel ist insbesondere die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität.

Das Evangelische Krankenhaus stellt die im Jahr 2019 eingerichtete Palliativstation sowie die Arbeit auf der Station mit unheilbar Kranken und Sterbenden sowie Angehörigen vor. Neben einem besonderen stationären Behandlungskonzept ist eine gute Verbindung zu den niedergelassenen Palliativmedizinern elementar, betonte Christoph Schildger.

Die Familientrauerbegleiterin Hosse-Dolega thematisierte den Umgang mit Verlusten und Ängsten bei jüngeren Angehörigen. Durch die Trauerbegleitung sollen die Familien, die den Verlust verkraften müssen, entlastet und gestärkt werden. Die zugehörigen Kinder und Jugendliche werden ermutigt, in einem geschützten Rahmen ihren eigenen Weg in der Trauer zu gehen.

Die Besucherinnen und Besucher des „Ersten Palliativtages Castrop-Rauxel“ zeigten sich über dieses in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte Netzwerk positiv überrascht und lobten die Inhalte und Qualität der Vorträge sowie die Möglichkeiten zum Austausch an den einzelnen Ständen.

„Das Palliativnetzwerk ist für alle da, die einen schwerkranken oder sterbenden Angehörigen betreuen und Hilfe brauchen“, so fasste es die Erste Beigeordnete Frau Kleff zusammen.

 

Kontakte:

Caritasverband für die Stadt Castrop-Rauxel e.V.
Nina Vogel
Lambertusplatz 16
44575 Castrop-Rauxel
Telefon           02305 92355-30
Mail               

  

Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V.
Gerichtsstr. 8
44649 Herne
Telefon           0800 / 900 91 91
Mail               

 

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Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind.

Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.