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Online-Kurs ‘Letzte-Hilfe’ am Tag des Ehrenamts

Online-Kurs ‘Letzte-Hilfe’ am Tag des Ehrenamts

Zuwendung schenken – Beschwerden lindern

„Letzte Hilfe“ als Online-Kurs: Am Tag des Ehrenamtes (5. Dezember) vermittelt der Ambulante Hospizdienst im Digital-Workshop Basiswissen für die Unterstützung von Menschen am Lebensende – Teilnahme kostenfrei

Gemeinsam mit Referent*innen des Palliativ-Netzwerkes Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel möchte der Ambulante Hospizdienst dazu beitragen, dass das Umsorgen sterbenskranker Menschen wieder zum Allgemeinwissen wird. „Der Tod ist Teil des Lebens“, sagt Karin Leutbecher, Koordinatorin beim Ambulanten Hospizdienst und Letzte Hilfe-Trainerin. „Unser Ziel ist es, Menschen zu ermutigen, sich schwerstkranken Angehörigen, Nachbar*innen und Freund*innen zuzuwenden, denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende unseres Lebens am meisten brauchen.“

Beschwerden lindern – Abschied nehmen
Der „Letzte Hilfe“-Kurs besteht aus vier Unterrichtseinheiten zu jeweils 45 Minuten. Kompakt vermittelt er Wissen darüber, was in der letzten Lebensphase geschieht, wie sich Angehörige auf diese Situation vorbereiten und wie sie Beschwerden lindern können. Thematisiert werden u.a. auch der Umgang mit Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Die Teilnehmer erfahren, wie sich Abschied und Trauer auf ihr eigenes Leben auswirkt. Sie überlegen gemeinsam, wie sie Abschied nehmen können und wo ihre Möglichkeiten und Grenzen liegen.


Interesse am Ehrenamt wecken

Parallel dazu bietet der Online-Workshop Gelegenheit, über die „Letzte Hilfe“ in die Thematik der ehrenamtlichen Sterbebegleitung „hineinzuschnuppern“. Der nächste Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Sterbebegleitung beginnt am Donnerstag, 9. Februar.

Kostenfreies Angebot für alle
Das fachübergreifende Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Letzte Hilfe-Kurse der Bevölkerung in der Region kostenfrei zukommen zu lassen, zum Beispiel über die Volkshochschulen, Wohlfahrtsverbände, Vereine, Parteien oder private Initiativen. Aus Mitteln des Netzwerkes wurden dazu 14 Letzte Hilfe-Trainer*innen, darunter auch die drei Koordinatorinnen des Ambulanten Hospizdienstes, ausgebildet, die seitdem die Workshops in wechselnden Teams anbieten können. Seit 2009 steht das Palliativ-Netzwerk Herne, Wanne-Eickel, Castrop-Rauxel e.V. in der Region für eine multiprofessionelle und ganzheitliche Versorgung unheilbar kranker Menschen am Ende ihres Lebens. Mehr als 30 Mitglieder haben sich unter diesem Dach zusammengeschlossen.


Nach Voranmeldung erhalten die Teilnehmenden den Zugangslink:

Telefon 02323 – 988 290
E-Mail

www.hospizdienst-herne.de

Mehr Informationen und Kurs-Termine:
www.letztehilfe.info

Die dazugehörige Pressemitteilung können Sie hier sehen.
 
Auch halloherne berichtet.
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Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind.

Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.