Herner Gesundheitswoche 2026: wir sind dabei

Bestimme über dich, solange du es kannst 

Im Rahmen der Herner Gesundheitswoche lädt das Ambulante Ethik Komitee des Netzwerkes am Mittwoch, 18. März 2026, zu der Veranstaltung „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in jedem Lebensalter“ ein. Beginn ist um 17 Uhr im Gemeindezentrum Herz Jesu, Düngelstr. 34, 44623 Herne. Der Eintritt ist frei.

Wer noch jung ist, denkt kaum daran, dass das Leben endlich sein könnte. Doch Jugend schützt nicht vor schweren Unfällen oder Krankheiten. „Deshalb ist es nie zu früh, seine persönlichen Wünsche für den Umgang mit schweren Erkrankungen oder dem eigenen Tod verbindlich zu dokumentieren“, sagt Hartwig Trinn, Gesamtleitung Seelsorge und Ethik der St. Elisabeth Gruppe, der die Veranstaltung als Mitglied des Ambulanten Ethik Komitees moderiert.

Zwei Impulsvorträge

Dr. Wolfgang Scherbeck aus Castrop-Rauxel, Allgemeinmediziner im Ruhestand und Palliativarzt, macht die Zuhörer mit dem „Aufbau einer Patientenverfügung“ vertraut. Anschließend geben der Jurist Diethelm Lahnstein und Alexander Ottmann, Teamleitung Betreuung und Vormundschaften bei der Stadt Herne, Informationen „rund um die Vorsorgevollmacht“. Danach stehen die Experten des Ambulanten Ethik Komitees auf einem Podium den Zuhörern Rede und Antwort.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

Letzte Hilfe - Am Ende wissen, wie es geht

Das Palliativ-Netzwerk vermittelt am 20.03.26 Basiswissen über die Sterbebegleitung

Erste Hilfe kann jeder. Aber was ist mit der letzten Hilfe? Am 20.03.26 erfahren Interessierte von 17 bis 20.30 Uhr in der VHS Herne, Haus am Grünen Ring, Wilhelmstr. 37, 44649 Herne, wie sie Menschen am Lebensende beistehen können. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Der Kurs richtet sich an alle, die sich nicht länger hilflos fühlen wollen, wenn jemand stirbt. Ob Angehörige, Freunde oder Arbeitskollegen – jeder kann in die Situation kommen, einen sterbenden Menschen zu begleiten. In vier Unterrichtseinheiten vermitteln die Referentinnen Basiswissen über einen möglichst angstfreien Umgang mit dem Sterben. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie körperliche und seelische Nöte lindern können. Der Kurs thematisiert auch Vorsorge und Entscheidungen am Lebensende. „Diese vier Stunden können Leben verändern“, sagt Barbara Herzog, Koordinatorin des Palliativ-Netzwerkes. „Der Kurs zeigt, dass Zuwendung am Lebensende das Wertvollste ist, was wir Menschen geben können.“

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.